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11. März: KSV verliert knapp im Wasserball-Pokal

Wasserball Pokal Halbfinale: Kevelaerer SV – SV Bayer Uerdingen III 12:14 (4:2; 4:5; 1:2; 3:5)

(stemu) Diesem Spiel hatten die Kevelaerer entgegen gefiebert: Das erste Mal in der Vereinsgeschichte spielte das Team im Halbfinale des Wasserball-Pokals und hatte die Chance, nicht nur das Finale zu erreichen, sondern damit gleichzeitig das Ticket für den NRW-Pokal der Folgesaison zu lösen. Mit Bayer Uerdingen war ein dem KSV gut bekanntes Team zu Gast. Der Verein konnte eine Woche zuvor in der Meisterschaft klar besiegt werden – doch diesmal war eine etwas anders aufgestellte Mannschaft in die Marienstadt gereist. Im Meisterschaftsspiel nämlich war die Krefelder Drittvertretung stark ersatzgeschwächt.

Entsprechend der anderen, stärkeren Gäste-Aufstellung entwickelte sich auch das Spiel. „Mit einem Selbstläufer hat hier bei uns keiner gerechnet“, sagt Trainer Jens Kohnert. „Aber wir haben uns mit Realismus und Akribie auf die Begegnung vorbereitet.“ Im ersten Viertel entwickelte sich ein Torhüterduell. Lars van Mill auf KSV-Seite und Nicolas Staelberg bei den Uerdingern hielten, was irgendwie zu halten war. Dennoch gelangen den Kevelaerern zwei Treffer mehr. Im zweiten Spielabschnitt sah das schon etwas anders aus. Beide Keeper waren nicht mehr ganz so souverän und die Gäste hatten kurzfristig Oberwasser durch Überzahl-Situationen. Die wussten aber auch der KSV zu nutzen und blieb so auch nach der Hälfte der Begegnung knapp vorne. Nach dem Seitentausch wechselten die Gäste ihren Torhüter. Aber daran lag es nicht, dass die Kevelaerer plötzlich nicht mehr trafen. Durch ungenaue Pässe gingen die Bälle verloren, auch die Schüsse kamen jetzt nicht mehr mit der notwendigen Konzentration Richtung Ziel. Die gute Defensive reichte nun nicht mehr aus, um den Rückstand zu verhindern. Als Bayer dann zwei Tore in Führung lag, spielte die routinierte Mannschaft ihre eigenen Zeiten geschickt runter. Die Mannschaft von Jens Kohnert zeigte nun Nerven, kämpfte aber trotzdem bis zur letzten Sekunde. „Das war ein richtig gutes Wasserballspiel, das alles hatte“, meinte Jens Kohnert hinterher. „Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt, der Schiedsrichter hat eine gute Leistung gezeigt. Ich hätte lieber gesehen, wenn wir hier gewonnen hätten, aber wir hatten am Ende auch Pech bei den Schüssen.“

So hat der KSV im Spiel um Platz drei demnächst die Chance, mit einem Sieg noch den NRW-Pokal zu erreichen.

Kevelaerer SV: L. van Mill – Wassenberg (2), T. Winkels (2), J. van Mill (1), K. Winkels, van Weerdenburg (3), Ritgens, L. Winkels (3), Theunissen, Weynhoven, van Ophuizen, R. van Mill (1).

Jan van Mill traf gegen Uerdingen nur ein Mal. Aber auch seine Kollegen trafen nicht oft genug für einen Sieg. (Foto: Stefan Mülders)

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Autor: stemu -- 22.04.2012; 22:23:26 Uhr

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